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1. Kapitel:
Zwischen Wito und Skerna gab es während des Vorstoßes in die Höhle noch ein wenig Geplänkel. Das diente eigentlich dazu, die Figuren gründlicher vorzustellen und vor allem den Charakter der Gnome zu verdeutlichen. Andererseits wurde aber auch nichts gesagt und gezeigt, was nicht an anderer Stelle im Buch klar werden würde – ob diese Zeilen eher hilfreich oder hinderlich gewesen wären, mag der Leser nun selbst entscheiden.

next05Skerna hatte sich beim Größerwerden ein wenig verschätzt und rempelte ihn an.
»Upps, entschuldige«, flüsterte sie und kicherte leise.
Wito schüttelte nur den Kopf und legte die Finger an die Lippen. Er runzelte die Stirn, aber weder konnte er jetzt etwas sagen, noch hatte es irgendeinen Wert. Die übrigen verhielten sich derzeit vermutlich auch nicht besonnener – und wenn Skerna sich ablenken ließ, waren ihre Taten immer noch unauffälliger, als wenn Darnamur sich nicht beherrschen konnte und auf die Idee kam, das seiner Ansicht nach Richtige zu tun.
...
Am Nachmittag hatte Wito noch geglaubt, dass diese Waffe den Gnomen nützlich sein würde. Sie mussten nicht mehr hilflos hinter die feindlichen Linien vorstoßen. Selbst in ihrer kleinen Gestalt hielten sie endlich mal etwas in der Hand gegen all die Gefahren, die ihnen in diesem Zustand drohten.
Doch jetzt kam ihm die Knochenklinge nutzlos vor. Schon eine feste Stiefelsohle war eine Herausforderung für diese behelfsmäßige Waffe, vor allem, wenn diese Waffe von einem Gnom gerade mal auf menschlicher Kniehöhe geschwungen wurde.
Und die bitanischen Krieger in dieser Höhle trugen alle Stiefel.

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